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Alles über das Bewerbungsschreiben

Was ist ein Bewerbungsschreiben?

Ein Bewerbungsschreiben, auch Anschreiben genannt, ist neben dem Lebenslauf einer der wichtigsten Bestandteile einer jeden Bewerbung. Während der Lebenslauf eine strukturierte Übersicht über deinen bisherigen schulischen und beruflichen Werdegang gibt, erläuterst du im Bewerbungsschreiben, weshalb du dich für eine spezifische Stelle interessiert und der geeignete Kandidat dafür bist.

Das Bewerbungsschreiben stellt die erste Seite deiner Bewerbungsmappe dar und du verbindest darin deine bisherigen Erfahrungen und Motivation mit den Anforderungen aus der Stellenbeschreibung. Hier erfährst du, wie ein Bewerbungsschreiben aufgebaut sein sollte und ob es Unterschiede gibt, wenn du deine Bewerbung online oder mit der Post versendest.

Zum Glück gibt es verschiedene digitale Tools und Plattformen wie den Bewerbungsgenerator von Jobseeker, die Hilfestellung leisten, mit denen du ganz einfach deine Bewerbung online erstellen kannst. Wenn du für dein Bewerbungsschreiben Beispiele suchst und Vorlagen herunterladen möchtest, hast du häufig sogar die Wahl zwischen verschiedenen Mustern. Diese für Bewerbungsschreiben eignen sich für verschiedene Sparten und unabhängig davon, ob du Berufseinsteiger bist, langjährige Erfahrung mitbringst oder dich initiativ bei einem Unternehmen bewirbst.

Wenn du eine Option gefunden hast, die deinen Vorstellungen entspricht, kannst du diese deiner Bewerbung entsprechend anpassen. Unter Bewerbungsschreiben Artikel findest du zudem Beispiele und Artikel, die beim Schreiben der Bewerbung hilfreich sein können.

Bewerbungsschreiben Aufbau

Wenn du mit deiner Bewerbungsmappe Erfolg haben möchtest, dann solltest du gewisse formelle Vorgaben beachten und darauf achten, dass alle Unterlagen fehlerfrei und auf dem neuesten Stand sind. Dasselbe gilt für das Anschreiben, das einen zentralen Bestandteil der Bewerbungsunterlagen darstellt. Dass bei einem Bewerbungsschreiben Aufbau und die korrekten Formulierungen ausschlaggebend für den Erfolg sind, erklärt sich also von selbst. In Sachen Aufbau solltest du auf folgende Punkte achten:

Briefkopf des Bewerbungsschreibens

Der Briefkopf umfasst deine Kontaktdaten ebenso wie die Adresse des Empfängers, das Datum und den Betreff. Neben deiner Anschrift kannst du hier auch noch Links zu deinem LinkedIn- oder Xing-Profil angeben und falls du dich für einen kreativen Job bewirbst, einen Link zu deinem Portfolio. Stelle aber vorher sicher, dass alle deine Profile ebenso wie gegebenenfalls Webseite oder Portfolio auf dem neuesten Stand sind.

Während es generell wichtig ist, auf eine korrekte Rechtschreibung zu achten, solltest du gerade bei der Telefonnummer doppelt und dreifach checken, dass du keine Zahlen verdreht hast - immerhin willst du erreichbar sein und da wäre eine falsche Telefonnummer der denkbar schlechteste Anfang. Daher ist es auch wichtig, die Ländervorwahl mit anzugeben, falls du dich bei einem Unternehmen im Ausland mit einem Lebenslauf auf Englisch bewirbst. Achte auch bei der Empfängeradresse auf Fehlerlosigkeit - gerade bei Namen können sich schnell einmal Tippfehler einschleichen.

Auch das Datum gehört in den Briefkopf, denn damit stellst du klar, dass es sich um eine aktuelle Bewerbung handelt. Es wird rechtsbündig eingesetzt, entweder neben oder unter der Empfängeradresse.

Zum Schluss erfordert der Briefkopf noch eine Betreffzeile. Hier beziehst du dich auf die Stellenausschreibung und wählst am besten eine größere Schriftart, damit der Adressat auf einen Blick erkennt, auf welche Stelle du dich bewirbst.

Einleitung des Bewerbungsschreibens

Die Einleitung beim Anschreiben beginnt mit der persönlichen Anrede des Empfängers. „Sehr geehrte Damen und Herren” macht keinen guten Eindruck, da es sehr unpersönlich wirkt. Wenn du einen persönlichen Arbeitnehmer nennst, zeigt das hingegen, dass du die Stellenausschreibung auch wirklich gelesen bzw. dich mit dem Unternehmen beschäftigt hast. Daher solltest du vorab die zuständige Person recherchieren. Falls in der Stellenanzeige kein Name genannt wird, kannst du den Personalverantwortlichen über LinkedIn, Xing, die Webseite des Unternehmens oder durch einen Anruf herausfinden - lass dich einfach in die entsprechende Abteilung oder zum Personalverantwortlichen durchstellen und frage nach der verantwortlichen Person. Ein Anruf hat den zusätzlichen Vorteil, dass du bereits einen persönlichen Eindruck hinterlässt, bevor du die Bewerbung abschickst.

Die Einleitung des Bewerbungsschreibens soll beim Empfänger Interesse wecken. Es ist verlockend, die Einleitung mit dem Satz „Mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenausschreibung gelesen” zu beginnen. Und wenn das zwar per se nicht falsch ist, ist es abgedroschen, langweilig und wird keinen Personaler begeistern. Versuche daher, gleich einleitend wichtige Schlagwörter zu verwenden und aufzuzeigen, warum du dich für die Stelle interessierst bzw. warum du der richtige Kandidat bist. Dabei solltest du allerdings den richtigen Tonfall treffen, um nicht arrogant zu wirken.

Bei einer Initiativbewerbung gilt es noch viel mehr, gleich zu Beginn die richtigen Worte zu finden. Wenn das Unternehmen, bei dem du dich bewirbst, keine Stelle ausgeschrieben hat, dann ist es umso wichtiger, gleich mit der Einleitung im Anschreiben Interesse zu wecken.

Hauptteil des Bewerbungsschreibens

Im Hauptteil des Anschreibens geht es vor allem um deine Soft Skills, denn die harten Fakten finden sich schon im Lebenslauf. Erzähle also nicht einfach deinen Lebenslauf in Satzform nach, sondern beziehe dich konkret auf die Stellenausschreibung oder das Unternehmen und wähle deine stärksten Argumente aus. Du kannst überzeugen, indem du Beispiele aus deinem bisherigen beruflichen oder persönlichen Alltag nennst, die deine Eignung belegen. Dabei sollten die erwähnten Kompetenzen und Kenntnisse immer etwas mit der Stelle bzw. dem Bereich zu tun haben, auf die bzw. in dem du dich bewirbst - und zwar sowohl bei ausgeschriebenen Jobs als auch bei Initiativbewerbungen. 

Wenn du noch keine Berufserfahrung vorweisen kannst, dann kannst du Praktika und Ferienjobs oder deine Spezialisierung im Studium nennen, um deine Qualifikation für die angestrebte Position zu untermauern. Egal, ob Berufseinsteiger oder Bewerber mit langjähriger Erfahrung, versuche stets, klischeehafte Formulierungen und Schlagwörter zu vermeiden. „Ich bin belastbar, flexibel und pünktlich …” klingt nicht nur abgedroschen, sondern das sind zudem Eigenschaften, die generell von jedem Arbeitnehmer erwartet werden. Der Hauptteil sollte darüber hinaus schlüssig sein und einem roten Faden folgen, sodass er sich gut lesen und nachvollziehen lässt. 

Apropos Lesbarkeit: Achte darauf, dass dein Bewerbungsschreiben fehlerfrei und grammatikalisch korrekt ist. Flüchtigkeitsfehler und eine falsche Rechtschreibung hinterlassen nie einen guten Eindruck.

Schlusssatz im Bewerbungsschreibens

Der Schlusssatz im Anschreiben ist ebenso wichtig wie Einleitung und Hauptteil. Hier nennst du deine Verfügbarkeit bzw. deinen ehestmöglichen Arbeitsbeginn. Manchmal wird in Stellenausschreibungen auch gefordert, dass du Angaben zu deinen Gehaltsvorstellungen machst. Wenn du nicht möchtest, dass dein aktueller Arbeitgeber für eine Referenz oder sonstige Nachfragen kontaktiert wird, dann solltest du dies auch im Schlussteil erwähnen, indem du darum bittest, deine Bewerbung vertraulich zu behandeln.

Beende deine Bewerbung nicht mit einem „Ich würde mich freuen, von Ihnen zu hören”. Das klingt sowohl passiv als auch wenig selbstbewusst. Es schadet nicht, hier noch einmal selbstsicher aufzutreten und du kannst beispielsweise als Schlusssatz im Anschreiben erwähnen, dass du für allfällige Rückfragen gerne zur Verfügung stehst oder dass du dich auf ein persönliches Gespräch freust.

Ganz zum Schluss folgt eine Grußformel und deine Unterschrift.

Tipps für Bewerbungsschreiben

  1. Analysiere die Stellenausschreibung: Außerdem gilt es, die jeweilige Stellenausschreibung genau zu lesen. Welche Voraussetzungen werden verlangt? Welche Fähigkeiten und Qualifikationen solltest du als geeignete/r Bewerber/in mitbringen? Welche persönlichen Stärken sind gewünscht? Beziehe dich in deinem Bewerbungsschreiben auf diese Punkte und hebe sie im Hauptteil hervor.
  2. Recherchiere die Kontaktperson: Einer der wichtigsten Tipps in Sachen Anschreiben bei der Bewerbung ist es, eine allgemeine Ansprache zu vermeiden. Das wirkt unpersönlich und falls in der Stellenanzeige ein Ansprechpartner genannt wurde, lässt das zudem vermuten, dass du die Stellenanzeige nicht genau gelesen hast. 
  3. Formuliere klare Sätze: Langatmige oder verschachtelte Sätze, die sich über mehrere Zeilen ziehen, mögen deine sprachliche Eloquenz unterstreichen. In einem Bewerbungsschreiben haben sie aber ebenso wenig verloren wie blumige Metaphern und Redewendungen.
  4. Wiederhole deinen Lebenslauf nicht: Dieses persönliche Schreiben ist nicht dazu gedacht, an anderer Stelle angegebene Informationen aufzuwärmen, sondern ist vielmehr dazu da, dich als Person zu präsentieren. Das heißt, du willst deine Persönlichkeit in den Vordergrund stellen, das, was sich hinter deinen Qualifikationen und Zeugnissen verbirgt.
  5. Achte auf eine einheitliche Gestaltung: Die Gestaltung deiner Bewerbungsunterlagen sollte einheitlich sein. Dazu zählen auch Lebenslauf und Deckblatt. Das Bewerbungsschreiben muss in Form und Design zu den restlichen Unterlagen passen. 

Was gehört alles in ein Anschreiben?

Wenn du für eine Bewerbung Anschreiben und Lebenslauf erstellen musst, gibt es einige Punkte zu beachten, was Format und Inhalt betrifft. So stellt sich ein professionell gestaltetes Bewerbungsschreiben aus verschiedenen Abschnitten zusammen - es umfasst dabei mehr als nur die Begründung deiner Motivation und Eignung für die entsprechende Stelle.

Damit du für Rückfragen oder eine Einladung zu einem Gespräch erreichbar bist, sind deine Kontaktdaten inklusive Telefonnummer und E-Mail-Adresse integraler Bestandteil eines Bewerbungsschreibens. Auch die Adresse des Empfängers gehört in das Anschreiben, selbst wenn diese auf dem Briefumschlag noch einmal separat genannt wird, damit das Schriftstück eindeutig zugewiesen werden kann.

Für ein professionelles und gelungenes Bewerbungsschreiben sind nicht nur ein sauberes Format und absolute Fehlerlosigkeit, sondern auch die richtigen Formulierungen wichtig. Die geeigneten Worte zu finden, fällt vielen Menschen jedoch schwer, deshalb findest du in den folgenden Abschnitten Anschreiben-Tipps für eine professionelle Bewerbung.

Position des Bewerbungsschreibens in der Bewerbungsmappe

Wenn du deine Bewerbung mit der Post verschickst, dann gehört das Anschreiben vor den Lebenslauf. Wenn du dich für ein Deckblatt entscheidest, dann gehört es zwischen das Bewerbungsschreiben und den Lebenslauf. Das Deckblatt, das deine Kontaktdaten und idealerweise ein Foto enthält, muss nicht sein, sorgt aber für einen sauberen Gesamteindruck. Da Bewerbungen heute häufig online versendet werden, sollte das Anschreiben ebenso wie der Lebenslauf und alle anderen Anhänge als PDF-Datei zu einer E-Mail hinzugefügt werden. In der E-Mail selbst schreibst du eine kurze, aussagekräftige Variante deines Bewerbungsschreibens, um auf den ersten Blick klarzumachen, worum es in der Mail geht.

Tipp: Der Betreff der E-Mail sollte ebenso aussagekräftig wie das E-Mail-Anschreiben selbst sein, um beim Empfänger Aufmerksamkeit zu wecken. Ist die Betreffzeile nichtssagend, kann es passieren, dass die E-Mail ungelesen in den Papierkorb verschoben wird.

Gehaltsvorstellungen und möglicher Eintrittstermin

Eine Gehaltsvorstellung sollte im Anschreiben nur dann kommuniziert werden, wenn in der Stellenausschreibung explizit dazu aufgefordert wird. Dabei wird immer der Brutto-Jahresgehalt angegeben. Zusatzleistungen wie Boni, Prämien, Urlaubsgeld oder sonstige Leistungen werden nicht berücksichtigt. Im Optimalfall nennst du eine konkrete Zahl. Das sieht dann so aus: „Meine Gehaltsvorstellung liegt bei einem Bruttojahresgehalt von xxx Euro.” Falls du den Job wechselst, orientierst du dich am besten an deinem aktuellen Jahresgehalt. Dabei solltest du nicht mehr als 20 Prozent aufschlagen, wenn du in einem realistischen Bereich bleiben möchtest.

In Sachen Eintrittsdatum solltest du das Datum nennen, zu welchem du die Stelle frühestmöglich antreten kannst. Das macht vor allem dann Sinn, wenn du bei deinem aktuellen Arbeitgeber eine Kündigungsfrist berücksichtigen musst. Sowohl Gehaltsvorstellung als auch möglicher Eintrittstermin gehören in den Schlussteil des Bewerbungsschreibens. Übrigens: Wenn du dich auf eine Teilzeitstelle bewirbst, dann kannst du im Schlussteil auch Angaben zum möglichen zeitlichen Umfang pro Woche machen.

Unterschied zwischen einem Anschreiben und einem Motivationsschreiben

Während das Bewerbungs- bzw. Anschreiben vor allem in der Schweiz und in Österreich häufig auch als Motivationsschreiben bezeichnet wird, handelt es sich streng genommen um zwei verschiedene Dokumente. Zwar kann das Motivationsschreiben ein Anschreiben ersetzen, es kann aber auch zusätzlich dazu der Bewerbungsmappe beigefügt werden.

Falls das verwirrend klingt, wollen wir hier zur Aufklärung beitragen: Das Motivationsschreiben wird oft bei Bewerbungen für ein Studium, Auslandssemester, Stipendium oder Forschungsprojekt gefordert. Folglich wird darin erläutert, warum du den Studienplatz oder das Stipendium unbedingt haben willst. Anders als im Anschreiben geht es im Motivationsschreiben weniger um Qualifikationen und Erfahrungen. Vielmehr nennst du deinen inneren Antrieb ebenso wie deine besondere Eignung.

Im Falle eines Studiums oder Stipendiums und dergleichen wird das Anschreiben häufig durch das Motivationsschreiben ersetzt und ähnelt diesem vom Aufbau her. Bei der Bewerbung für eine Stelle hingegen wird es zusätzlich zum Bewerbungsschreiben hinter dem Lebenslauf eingefügt und sollte maximal zwei Seiten umfassen.

Wie erstelle ich ein Bewerbungsschreiben?

Du bist dir nicht sicher, welchen aktuellen Anforderungen ein Anschreiben unterliegt oder hast Schwierigkeiten, die richtigen Worte zu finden? Das sollte dich nicht davon abhalten, eine gelungene Bewerbung zu formulieren. Mit Jobseeker kannst du dein Bewerbungsschreiben formulieren und dabei sicher sein, dass du nichts vergisst. Du findest Artikel, Lebenslauf-Beispiele und Tools, die dir helfen, ein professionelles und überzeugendes Anschreiben zu erstellen.

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